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Dienstag, 12. Juli 2016

Auf den Nadeln {Juli}

Hallo ihr Lieben,

da bin ich mal wieder. Und ich will euch heute mal zeigen, woran ich in diesem Monat stricke.

Aber vorher noch kurz etwas anderes:

Könnt ihr euch vorstellen was das ist?

Falls ihr geraten habt, dass es das Tuch ist, von dem ich euch beim letzten "Auf den Nadeln" Post den Anfang gezeigt habe, dann habt ihr richtig gelegen.

Es ist fertig.

Ich habe ungefähr einen Monat gebraucht und da habe ich ziemlich viel gestrickt. Abends vor dem Fernseher macht mir das viel Spaß, da kam die Fußball-EM natürlich gerade richtig. Das Tuch ist einfachz kraus rechts gestrickt (also in den Hin- und Rückreihen immer nur rechte Maschen) und ich habe in jeder 4. Reihe 4 Maschen zugenommen. Ich hätte insgesamt vielleicht lieber öfter Maschen zunehmen sollen, da es nicht so breit geworden ist, wie ich mir das vorgestellt hatte (da hatte ich mir also völlig umsonst Sorgen gemacht), dafür ist es in die andere Richtig größer geworden, als ich das geplant hatte. Aber ich liebe es trotzdem und ich hatte es mir abends schon ein paar Mal über die Schultern gelegt. Die Wolle ist ja auch so unendlich weich...

So, jetzt aber mal schnell zum aktuellen Projekt. Im Moment habe ich nur ein paar Socken auf den Nadeln. Für ein großes Projekt brauche ich erst noch die passende Wolle und dann muss ich mir noch eine von den vielen Anleitungen, die ich mitterweile auf dem Rechner habe aussuchen.






Ich habe endlich die tolle Wollle von Knittingshining angeschlagen, die ich mir auf dem Wollfestival gekauft habe. Sie strickt sich super. Weiter als mit dem Bündchen bin ich allerdings noch nicht gekommen, weil ich eine andere Variante für die Hacke ausprobieren will, mich damit aber erst noch in Ruhe beschäftigen muss und irgendwie bin ich dazu noch nicht gekommen.

Im Nachhinein bin ich auch fast ein bisschen traurig, dass ich mir beim Wollfestival nicht mehr Wolle gekauft habe. Es ist immer noch etwas ganz anderes, wenn man die Wolle vorher anfassen kann und richtig angucken kann, das ist ja noch mal was ganz anderes als auf einem Foto. Denn hier in den Geschäften in Kiel bekommt man ja immer nur eine beschränkte Auswahl und handgefärbte Sachen leider gar nicht. Oder hat noch jemand einen Tipp für mich?

So, jetzt muss ich aber mal weiter machen. Auf meiner Nähliste stehen ein paar Projekte, die mal ausprobiert und verwirklicht werden müssen.

Liebe Grüße
eure (Kuchen)uli

P.S. Und natürlich noch ein kleiner Link zur "Auf den Nadeln" Linkparty.



Mittwoch, 1. Juni 2016

Auf den Nadeln {Juni}

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir aus dem Urlaub in Kopenhagen zurück sind und das Arbeitsleben mich wieder voll im Griff hat (da war letzte Woche so viel los, da hat ich nicht mehr die Nerven noch irgendwas zu fotografieren oder zu bloggen), soll mein Blog in diesem Monat nicht wieder so vereinsamen. Einen lieben Dank an alle, die trotzdem mal hereingeschaut haben.

Wie mindestens einige von euch bestimmt wissen, stricke ich auch, mal mehr und mal weniger. Im Moment ist es eher mehr und deswegen will ich euch heute zeigen, woran ich im Moment so stricke und zum ersten bei der Linkparty "Auf den Nadeln" mitmachen.

Zum ersten Mal stricke ich an zwei verschiedenen Projekten. Die Wolle für das erste Projekt hatte ich auf dem 1. Kieler Wollfestival (welches in Kronshagen stattfand) gekauft. In die superweiche Merinowolle in den Regenbogenfarben hatte ich mich einfach verliebt. Die Verkäuferin von Orange Sox hatte auch als Beispiel ein Dreieckstuch angeschlagen und das muss ich einfach nacharbeiten. Ein ganz einfaches dreieckiges Tuch. Aber mit den Zunahmen ist es für mich etwas neues und mit einer Rundstricknadel hatte ich bisher auch noch nicht gearbeitet.



Ich liebe die Farben von diesem Tuch schon jetzt, aber ich fürchte, wenn ich wie geplant die ganze Wolle verstricke, dann habe ich hinterher eine ganze Decke, nicht bloß ein Tuch.

Und das zweite Projekt sind wieder mal Socken. Ich hatte sie angschlagen als wir in den Urlaub gefahren sind. Beim Bahnfahren und so ist es schön, ein Projekt zu haben, was man einfach so nebenbei stricken kann. Die Socken sind mal wieder für Carsten, er hat sich die Wolle selbst ausgesucht. Mir hat die Wolle zu viel Grau, aber ich kann sie später sowie nicht anziehen (viel zu groß und das ist auch gut so)


Mal gucken wie ich mit den beiden Sachen vorwärts komme. Mit den Socken will ich mich eigentlich beeilen, weil die nächsten Socken für mich aus der tollen handgefärbten Wolle vom Wollfestival gestrickt werden und darauf freue ich mich schon sehr.

Ein paar Nähprojekte hab ich zwischendurch natürlich auch noch. Aber mit neu nähen für mich, wirds wahrscheinlich erstmal weniger, denn der Kleiderschrank ist schon ziemlich voll und bei mir halten die Klamotten immer so lange. Aber ich glaube, Carsten braucht noch ein paar T-Shirts :-). Und im "Notfall" könnte ich mich ja auch mal wieder mit Torten und ähnlichem befassen.

Also dann erstmal liebe Grüße,
eure (Kuchen)uli

Samstag, 19. März 2016

Socken für Carsten und bald auch für mich

Hallo ihr Lieben,

heute will ich euch mal meine "Ich-fahre-Bahn" oder "Ich-sitz-vor-dem-Fernseher" Projekte vorstellen. Als ich im letzten Jahr bei meiner Oma war, ja leider sehe ich sie nur sehr selten, Kiel und Nähe von Potsdam ist leider nicht der nächste Weg (vor allem wenn man kein Auto hat), hat sie mir im Schnellverfahren gezeigt wie man Socken strickt. Und das klappt auch erstaunlich gut. Da habe ich mich wirklich selbst mir überrascht.

Als erste Exemplare hatte ich ein Paar Socken für mich selbst gestrickt, die hab ich euch ja hier schon mal gezeigt. Als nächstes waren dann 2 Paare für Carsten dran. Die sahen dann auch schon besser als meine. Außerdem habe ich schon mindestens 10 Paare, die meine Oma für mich gestrickt hat und Carsten nur ein einziges.

 Und Carsten zieht die Socken auch wirklich häufig an. Toll finde ich die letztere Farbenkombination. Davon ist noch ein bisschen was übrig, vielleicht stricke ich mal Restesocken oder einen Resteschal wie Julia von Tüts Blogspot (wirklich toller Blog, da lese ich immer richtig gerne mit), aber bis dahin kann ich wohl noch ein paar viel mehr Socken stricken *grins*
Nun ja, irgendwann war ich es aber erstmal Leid, Socken in Größe 46 stricken. Glaubt mir, das kann echt in Arbeit ausarten, vor allem wenn man sie dann endlich mal fertig bekommen will, der halbe Fuß aber noch fehlt, oder weil man Angst hat, die Strickmenge könnte für die nächste Bahnfahrt nicht mehr reichen und den Socken "schnell" fertig stricken will, um dann noch "kurz" den nächsten Socken anzuschlagen. Naja, ich will nicht meckern und eigentlich mach ich mir da auch gar keinen Stress. Ich stricke wann und so viel wie ich Lust habe. Und stricke auch mit dem dünnen Nadelspiel Socken in Größe 46, was meine Chefin auf Arbeit nie machen würde. Das hat sie mir mal gesagt, als sie mich in meiner Pause beim Stricken überraschte. Naja auf jeden Fall werden die Socken aus der lilafarbenen Wolle mal wieder für mich. Mit Größe 36 geht das dann doch ehrlich gesagt ein bisschen schneller und schnell ein Ergebnis sehen, das ist ganz nach meinem Geschmack.

So, jetzt hab ich mir mal wieder den Mund fast fuselig gequatscht und Respekt denen, die es bis hierher gelesen haben. Auf jeden Fall werde ich mich hier mal wieder aus dem Staub machen und den Stoffmarkt morgen vorbereiten. Also Liste durchgehen was ich kaufen will, Stoffproben zusammenpacken, zu denen ich einen Kombistoff suche usw. Ich freu mich drauf!!!

Liebe Grüße,
eure (Kuchen)uli

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Wollsocken

Hallo ihr Lieben,

heute zeig ich euch meine ersten selbstgestrickten Socken. Denn was gibt es bei diesem Wetter Passenderes als Wollsocken?

Die obere Socke war die erste, da hat mir meine Oma noch die Maschen angeschlagen, bei der zweiten hab ich dann alles allein gemacht.



Naja und irgendwie hatte ich wohl den passenden Riecher, dass ich mir im September im Urlaub erst von meiner Oma hab zeigen lassen wie das alles so funktioniert, vor allem mit der Ferse und so. Natürlich gibts da tausend verschiedene Varianten. Aber bei dieser weiß ich, dass die Socken passen und das Lernen fällt mir leichter, wenn ich man mir die ganze Sache zeigt und ich das nicht nur lese. Davon mal abgesehen bin ich jetzt auch nicht gerade ein Profi im Stricken (eher ein Anfänger). Bis auf einen Schal und 2 Mützen hatte ich eigentlich noch nie gestrickt. Aber abends vor dem Fernseher oder unterwegs macht das wirklich Spaß. 

Naja und bei dem Wetter ziehe ich wirklich gerne Wollsocken an, ohne die ist es in Turnschuhen ja auch schon ganz schön kalt. Und weil ich von meiner Oma schon so einige Paare habe, ist jetzt erstmal Carsten dran.

Mit einem etwas hochwertigeren Garn ist das Stricken auch einfacher. Zum Probieren war diese Wolle aber natürlich ausreichend und außerdem weiß ich die gute Wolle jetzt einfach viel besser zu schätzen. Diese hier war sehr dünn, man braucht ja dann einfach so viele Runden, bis man fertig ist und es hat sich leicht gesplittet und das ist ja auch nicht so ganz der Sinn der Sache. Also hat es schon manchmal seine Vorteile ein bisschen Geld zu investieren.

Und weil das meine Socken sind, also für mich ganz allein (im Umkreis von 100km kenne ich auch niemanden der so kleine Füße hat wie ich), verlinke ich noch beim Rums.

Also dann bis bald,
eure (Kuchen)uli

Dienstag, 20. Oktober 2015

Tasche für die Wolle

Hallo ihr Lieben,

eins meiner zahlreichen Projekt ist im Moment ja auch Socken stricken. Nachdem ich das erste Paar für mich selbst gestrickt habe, ist jetzt Carsten dran. Zu Anfang hatte ich mein Strickzeug in einer Plastiktüte. Aber das gefiel mir überhaupt nicht.

Also habe ich mal im Netz gesucht, aber nichts so richtig gefunden und was macht Frau, wenn sie nicht das passende findet? Ich hab mir überlegt wie so einen Tasche aussehen soll und wie groß sie sein soll und dann habe ich mir einen meiner Lieblingsbaumwollstoffe raus gesucht und angefangen zu nähen.

Und das ist dabei raus gekommen.





 Sogar die Bodennähte sind diesmal schön gerade geworden. Damit hatte ich ja auhc schon so meine Probleme.

 Und gerade so passt alles hinein, Wolle natürlich, die Banderole von der Wolle (damit ich sie nicht verschlampe und im Notfall noch welche nachkaufen kann), Notizzettel, Stift, meine Socken-strick-Anleitung und eine Häkelnadel, falls mir doch mal eine Masche abrutscht.

Der Druckknopf ist nicht ganz in der Mitte und etwas größer hätte sie auch sein können. Aber eigentlich bin ich ganz zufrieden und es sieht natürlich so viel schicker aus, als die Plastiktüte von vorher. Die Tasche steht seitdem sehr dekorativ in unserer Wohnung rum. Und viel benutzt wird sie auch, bin fleißig am Stricken. Macht sich nämlich auch mal gut abends vor dem Fernseher. Unterwegs bin ich im Moment ja meistens mit dem Fahrrad und dann stricke ich natürlich nicht  :-D.

Und weil ich dieses Täschchen wirklich gerne mag, hab ich es noch beim Creadienstag verlinkt. 

Also dann bis bald, falls euch meine ersten selbst gestrickten Socken interessieren, könnt ihr ja mal wieder reingucken.

Liebe Grüße
eure (Kuchen)uli

Donnerstag, 29. Januar 2015

Lila Mütze

Hallo ihr Lieben,

heute ist ja schon wieder Donnerstag und nun will ich euch endlich meine neue Mütze zeigen. Zählt sie überhaupt noch als neu, wenn ich sie Weihnachten gestrickt hab? Naja egal.

Begonnen hat die ganze Sache, weil mein liebster Carsten vor Weihnachten immer über einen kalten Kopf geklagt hat. Und was tut Frau dann? Sie lässt sich zeigen wie das mit dem Stricken geht (Danke Jenne) und fängt einfach mal an. Mit einfach nur linken und rechten Maschen und einer dicken Wolle (Mütze soll ja auch warm sein), ging das wunderbar schnell und Spaß hats auch gemacht. Deswegen hab ich mir dann auch noch eine gestrickt. Nachdem ich die Maschen dreimal angeschlagen hatte und immer zu wenig Restfaden hatte, hab ichs beim 4. Mal dann doch geschafft. Aber auf der langen Busfahrt nach Berlin hat man ja nichts besseres zu tun, da wars dann nicht so schlimm.

So aber jetzt endlich mal ein Bild, oder auch 2.



Die Mütze ist schnell und einfach gemacht. auf einem Nadelspiel auf 4 von den 5 Nadeln, jeweils 20 Maschen anschlagen und schon gehts los. Immer abwechselnd linke und rechte Maschen stricken. Und wenn dann die gewünschte Länge der Mütze erreicht ist, zuerst immer 2 mal 2 Maschen zusammenstricken. Ich hab das so lange gemacht, bis ich noch 10 Maschne auf jeder Nadel hatte und dann noch einmal 2 Maschen zusammenstricken, bis man noch 2 Maschen auf jeder Nadel hat. Mit einer dicken Nadel dann den Faden durch alle Maschen durchziehen und die Stricknadeln rausziehen. Die Maschen zusammen ziehen und vernähen. Die Fäden vom Anfang und vom Knäuelwechsel auch vernähen.

Zu Anfang mochte ich meine Mütze ja nicht ganz so doll, da ich sie eigentlich ein bisschen zu kurz finde, aber das habe ich natürlich erst probiert, als ich schon alles vernäht hat. Vorher hatte ich mir nur überlegt, dass sie etwas kürzer als die von Carsten sein soll. Naja, jetzt hab ich mich dran gewöhnt und hier für den normalen Gebrauch reicht sie natürlich. Und sollte ich je in die Verlegenheit kommen in den Winterurlaub zu fahren, dann mache ich mir einfach noch eine neue.

So und nachdem ichs die letzten beiden Donnerstage schon versucht habe und scheinbar nicht richtig hingeguckt habe, verlinke ich mich heute noch bei Rums. Das ist eine Blogaktion, bei der es darum geht, das Frauen zeigen, was sie für sich selbst gemacht haben. Also mal nicht für Mann, Kinder oder Hund... sondern wirklich für sich selbst.

Liebe Grüße
eure Kuchenuli

(auch wenn das mit dem Backen irgendwie im Moment ein bisschen selten geworden ist. Aber wenn ich vom Praktikum nach Hause komme, dann habe ich keine Lust mich dann wieder in die Küche zu stellen und zu backen.)