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Donnerstag, 14. August 2014

Marimbacake

Hallo ihr Lieben,

ich bin endlich mal wieder. Ich habe meine Bachelorarbeit abgegeben und sofort wieder angefangen zu backen und heute kann ich es euch endlich zeigen. Am Montag habe ich es nicht mehr geschafft und dann waren wir erstmal zu einem Geburtstag. Aber die Torte zeig ich euch erst in den nächsten Tagen.

Am Sonntag habe ich eine weitere Musikinstrumententorte gemacht. Ich hatte ja letztes Jahr schon diese Kesselpauken gemacht und diesmal ist ein Marimba gemacht, es ist allerdings schon der zweite Anlauf gewesen. Der Anlass waren die Euromusiktage in Heikendorf, bei denen das Mallets and Drums (MAD) bei einem Wettbewerb mitgemacht hat und ungefähr alle Preise abgeräumt hat, die möglich waren.

Das schönste daran war, wie sich alle gefreut haben. Sogar einige fremde Leute haben gefragt, ob sie die Torte fotografieren dürfen. Ich muss zugeben das hat mich ein bisschen stolz gemacht. Aber hier jetzt mal Butter bei die Fische und Bilder.





Innen war mal wieder ein Zitronenkuchen mit Pfirsichen und Schokobutterkrem und die Klangplättchen sind aus Mürbteigkeksen, die ich mit Schokolade bestrichen habe. Da haben sich die Borstenpinsel gut gemacht, die ich zum Abpudern mit Lebensmittelfarbe nicht mehr benutze.

Das wichtige ist ja die Anordnung der Klangplättchen, sie erinnert ein bisschen an die Anordnung der schwarzen und weißen Tasten beim Klavier. Diese Anordnung hatte ich auch beim ersten Versuch falsch gemacht.

So, die Geburtstagstorte und Probehochzeitstorte zeige ich euch morgen. Bis dahin,
liebe Grüße
eure Kuchenuli

Dienstag, 15. Oktober 2013

Tortenshow 2013

Hallo ihr Lieben,

so jetzt bin ich auch dran mit meinem Bericht von der Tortenshow. Nachdem ich heute morgen meine Prüfung geschrieben habe, hab ich mir den restlichen Tag frei genommen zum Entspannen und Blog schreiben. Ab morgen gehts dann weiter mit lernen.

Das ich nach Hamburg fahren will wusste ich schon sehr lange, relativ kurzfristig hat sich dann entschieden welcher Tag es geworden ist, nämlich der Samstag. Die Entscheidung fiel schnell, als Stephi mir erzählte, sie würde doch mitm Zug nach Hamburg fahren und wir hätten mit Ina auch schon eine Mitfahrerin. Und so ging es am Samstagmorgen um kurz nach 10 Uhr los am Kieler Hauptbahnhof. Der Zug war unglaublich voll, deswegen gab es nicht 3 Plätze mehr oder minder nebeneinander wo wir uns niederlassen konnten. So haben Ina und ich erstmal fleißig erzählt und die anderen Reisegäste im Zug wohl sehr erstaunt.

In Hamburg angekommen, mit etwas Verspätung, wurden wir noch von einer Freundin von Ina abgeholt. In der Handwerkskammer hat sich das so mehr oder minder automatisch in 2er Grüppchen aufgeteilt. Stephi und ich und Ina und Meike. Stephi und ich haben uns zuerst einfach mal ein bisschen umgeschaut. Bei den Wettbewerbstorten war es einfach irre voll. Das nächste Mal kann man guten Gewissens auch morgens ausschlafen (es sei denn, man schafft doch eine Wettbewerbstorte). Stephi hat noch einen Vortrag besucht und ich hab einfach die Menge und Atmosphäre auf mich wirken lassen.

Und dann endlich war auch ein rankommen an die Torten um sie zu fotografieren und zu begutachten. Hier findet ihr eine kleine Auswahl an Torten die mir gut gefallen haben.
























Die meisten Torten waren einfach wunderschön, nur leider konnten sich nicht alle Besucher daran halten, dass man auch NUR mit den Augen gucken kann. Einige Leute waren so dicht an den Torten dran, dass sie beinahe was abgebrochen hätten, 2x habe ich Leute darauf aufmerksam gemacht. Ich versteh es nicht, jeder Fotoapperat hat einen Zoom, mit Digitalfotos kann man mit den einfachsten Mitteln noch in Bilder reinzoomen und mit Ausschneiden Details festhalten. Warum muss ich an die Torten so nah ran und viele, viele, viele Stunden Arbeit zerstören. Sollen die Torten das nächste Mal hinter Glas gestellt werden, damit die Jury die Chance hat die Arbeiten so bewerten zu können, wie sie aufgestellt wurden??? Und das frecheste was ich je gehört habe, war, dass von den ausgestellten Muffins auch noch welche aufgegessen wurden. Das hat mich wirklich sprachlos gemacht.
Darum muss ich jetzt mal sagen: DAS WAR EIN DEKORATIONSWETTBEWERB UND DIE LEUTE HABEN EINE MENGE ARBEIT DAREIN GESTECKT. IST ES DA ZU VIEL VERLANGT, DIE TORTEN NICHT KAPUTT ZU MACHEN UND EINFACH ABSTAND ZU HALTEN?

Und ich finde da sind auch die vielen Menschen und die Enge keine Entschuldigung. Naja, nun hab ich genug meine Meinung kundgetan, da kann ich euch noch erzählen, womit ich meine Tortensammlung weiter vergrößert habe, vollständig wird sie vermutlich nie sein :-) .
Ich habe mir gekauft:
> Das Buch "Tortenfiguren modellieren" von Maisie Parrish (Mit Widmung, auch wenn ich jetzt eine Ulrika geworden bin und mein! Buch hatte sie vom Signieren noch in der Hand als ein vermutlich offizieller Fotograf sie abgelichtet hat :-D )
> Die erste Ausgabe von "Cake Design mit Fiorella Balsamo", ein dünnes Heft mit in dieser Ausgabe 2 DVDs (Basics und Gesichter modellieren)
> einen Tortenkalender (leider nicht ganz so schön wie der den ich in diesem Jahr in meinem Zimmer zu hängen habe)
> Ein kleines Päckchen Blütenpaste (die letzte hab ich leider zu lange nicht genutzt und sie ist mir eingetrocknet)
> Ein Quilting Tool (ein Modellierwerkzeug mit dem man bei Figuren Nähte andeutet)
> Ein Mini Balltool aus Metall
> Eine Schablone mit Teddybären

Nach Torten gucken und shoppen, waren wir Mädels alle fertig und sind dann auch bald nach Hause gefahren. Diesmal hatten wir einen Viererplatz und konnten uns alle 3 unterhalten, Meike war in eine andere Richtung nach Hause gefahren. Auch diesmal sahen die anderen Fahrgäste so aus, als würden sie sich über uns wundern.

Ein paar andere Leute habe ich auf der Tortenshow auch noch gesehen und getroffen: Anna, die ich noch vom Tortentreffen in Gimborn kannte, genauso wie Marianne, die hier in Hamburg Chefjurorin war. Miss Blueberrymuffin habe ich leider in dem Gedränge nicht gesehen, aber ich glaube das war auch keine Kunst.

Tja und so war ein toller Tag viel zu schnell vorbei. Mädels es war super lustig mit euch und es wäre prima, wenn wir uns hier in Kiel mal treffen und zusammen backen. Allen anderen kann ich nur sagen, ihr habt was verpasst.

Liebe Grüße
eure Kuchenuli

Donnerstag, 5. September 2013

Berliner Naschmarkt

Hallo ihr Lieben,

nun melde ich mich aus der Sommerpause zurück. Ich bin wieder gut in Kiel gelandet, der Besuch in der Heimat war sehr schön und ich hab euch was mitgebracht.

Am letzten Sonntag, also am 1.9. fand in Berlin-Kreuzberg in der Markthalle 9 der Naschmarkt statt. Und weil sich mir die Chance bot hinzufahren, hab ich das natürlich auch gemacht.

Der Naschmarkt:
"Wir halten den Sommer noch eine Weile fest – mit vollreifen Früchten und Beeren. Am Sonntag, 1. September 2013, 12–18 Uhr, feiert der Berliner Naschmarkt seinen zweiten Geburtstag mit einer Rekordbeteiligung: Über 50 Chocolatiers, Pâtissiers und andere Zuckerbäcker sind bei dem Markt in der Kreuzberger Markthalle Neun vertreten. Darunter sind viele Neuentdeckungen aus der ständig wachsenden süßen Szene Berlins.
Alle angebotenen Süßigkeiten kommen aus kleinen Backstuben, Manufakturen oder Cafés und erfüllen strenge Kriterien. Sie müssen in Handarbeit gefertigt sein, ohne synthetische Zusatz-, Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe und frei von Gentechnik. Bevorzugt werden Anbieter, die mit Zutaten aus Bio-Anbau und aus fairem Handel arbeiten und auf regionale Herkunft und Saisonalität achten. Am Naschmarkt nehmen ausschließlich die Produzenten selbst teil, keine Händler."
(Quelle: http://naschmarkt-berlin.de/ Stand: 5.9.)

So sah es da aus:

Da war so eine kleine Plattform von der ich runterfotografiert habe. Auf dem Weg von dort wieder runter hab ich eine junge Frau angestoßen und sie hat sich den Kaffee über die Hose gekippt. *hust* Ich vermute sie wird das nicht lesen, aber mit tat und tut es immernoch furchtbar leid.

Einige Stände hab ich fotografiert und ein paar Kleinigkeiten hab ich auch gekauft. Es war auch schon schwer sich zu entscheiden: Bei Cupcakes, Honig, Törtchen, Macarons, Brotaufstriche und Marmeladen in den ungewöhnlichsten Sorten, veganes Eis, ... Ich bin ja immer ein bisschen schüchtern wenn es darum geht andere Leute anzusprechen und es fällt mir ein bisschen schwer mit ihnen ins Gespräch zu kommen, aber ich hab mir große Mühe gegeben um über meinen Schatten zu springen.

Zum einen war das der Stand von Zuckerstück.

Sie waren scheinbar auch ein bisschen schüchtern, denn sie wollten erst nicht so recht mit aufs Foto, ich konnte sie dann doch überzeugen. Von den Mini-Gugls habe ich auch ein Tütchen mitgenommen. Es waren die Sorten Himbeere, Zitrone und Schoko.
Ich hab mir diese mit meiner Schwester und meinem Schwager geteilt, jeder hat von jedem Gugl ein kleines Stück bekommen, so gab es 3 Meinungen. Himbeere hat man leider nicht besonders gut rausgeschmeckt. Zitrone war am besten und Schoko war auch sehr lecker. Wir waren da einer Meinung. Irgendwann muss ich das Café in Berlin einmal besuchen. Die Homepage und Adresse findet ihr hier, vielleicht liest ja jemand aus Berlin mit oder fährt nach Berlin.

Bei der Makrönchenmanufaktur hab ich für Carsten noch ein paar Mini-Macarons eingekauft. Ich hab leider vergessen sie zu fotografieren, bei einigen war auch das Problem, das man die Sorte nicht so richtig identifizieren konnte. Ansonsten waren auch die sehr lecker. Interessant fand ich auch die Sorte, ich hatte dort am Stand probiert, Boysenbeere. Da musste ich ja erstmal nachfragen was das ist. Eine Kreuzung aus Himbeere und Brombeere. Habt ihr es gewusst?

Ansonsten gibts hier noch ein paar Eindrücke.





Ansonsten hab ich noch Postkarten gesammelt, irgendwann mach ich daraus eine Collage, wenn ich dann auch Platz habe sie aufzuhängen.
Und am besten fand ich den Spruch, den ich auf der Visitenkarte von der Cupcake Cuisine gefunden hab: "Life is too short for size zero". Ich glaube das versinnbildlicht den Naschmarkt auch ganz gut. 

So, das wars vom Naschmarkt und von mir für heute.
Liebe Grüße 
eure Kuchenuli