Mittwoch, 1. April 2015

Kuchenuli on tour - Cake World Messe in Hamburg

Hallo ihr Lieben,

am Wochenende waren Carsten und ich mal wieder in Hamburg. Am Samstag haben wir einen schönen Spaziergang durch Hamburg gemacht, unter anderem ein Stück an der Alster entlang (wenn ihr Interesse habt, kann ich euch ja ein paar Bilder von den Tieren an der Alster zeigen) und abends waren wir noch Tanzen. Das war schon wirklich schön, aber das Beste kommt noch. Am Sonntag war ich nämlich auf der Cake World Messe.

Ich muss zugeben, ich hatte mir das ganze noch etwas größer vorgestellt als es eigentlich war, aber Geld habe ich trotzdem genauso viel ausgegeben wie ich mit hatte. Bei den Ausstellungstorten war ich ein bisschen traurig, weil ich es mal wieder nicht geschafft habe, selbst eine zu machen. Ob ich es wohl zur nächsten Cake World in Hamburg schaffe? Also in einem Jahr (Die Tortenshow wird in diesem Jahr ja leider nicht stattfinden, weil zeitgleich eine Torten- und Kreativmesse in Hannover ist)? Ansonsten habe ich leider auch das Gefühl dass es hier in Hamburg jedes Jahr weniger Torten werden. Ob das wohl daran liegt, dass es jetzt noch so viele andere Tortenmessen mit Wettbewerben stattfinden und deswegen nicht mehr die tortensüchtigen aus ganz  Deutschland nach Hamburg komme?

Ansonsten fehlt mir leider ein bisschen das Netzwerk mit anderen Tortenverrückten und wenn ich Leute von Annett von AS Dreamcakes in einem Haufen anderer Leute stehen sehen, dann traue ich mich leider nicht sie anzusprechen. Dadurch hatte ich dann relativ schnell alles gesehen. Also lasst die Bilder ein bisschen auf euch wirken und wenn es euch interessiert was ich eingekauft habe, dann findet ihr das unter den Bildern der Ausstellungstorten.











Bei dieser Torte finde ich die Blumen und die Kolibris total schön, schade nur, dass man aus den Torten selbst nicht etwas mehr gemacht hat.


Das war eine Kindertorte. Von der war ich wirklich sehr beeindruckt. Ich kann heute noch nicht so gut zeichnen. Und die Kategorie war für Kinder ich glaube bis 12 Jahre.



Prozentual gesehen, haben mir die Kekse am besten gefallen. Da will ich mich auch noch mal dran versuchen. Das eine Buch das ich gekauft habe, thematisiert Kekse. Vor allem Kekse mit Royal Icing.

Hier seht ihr so verschiedenen Kleinkram den ich gekauft habe. Vor allem an den Schablonen konnte ich nicht vorbei gehen und den kleinen Blumenausstecher habe ich auch schon länger gesucht.

In meine Tüten sind auch diese beiden Spritztüllen gewandert. Bei der rechten, mit der kann man Blumenblätter spritzen, habe ich schon seit Jahren überlegt ob ich sie kaufe, das war eine der ersten wirklich speziell Tortensachen, die ich gesehen habe. Mit der linken will ich ausprobieren, ob ich auch mit meinem Butterkremrezept Blumen spritzen kann.


Dieser Buch war das erste Buch was ich am Sonntag gekauft habe und es ist wunderschön. Die Nähmaschine muss ich irgendwann wirklich mal ausprobieren.
Am Ende habe ich noch den Stand vom Cake und Bake Verlag entdeckt. Da ist zuerst dieses Buch in den Korb gewandert und nach dem Bezahlen habe ich noch ...

dieses entdeckt und es sollte statt Normalpreis 24,95 Euro nur 12 Euro kosten und da konnte ich es einfach nicht liegen lassen. Zum Glück hatte ich gerade noch genug Geld dabei.  

Die Bücher vom Cake und Bake Verlag sind mindestens fast alle von Sibylle Koch übersetzt, ich finde sie sehr gut übersetzt und freue mich schon auf die nächsten Bücher mit ihrer Übersetzung. Das nächste ist ja auch schon gedruckt und auf dem Weg in den Verlag. Am Anfang Mai soll es verfügbar sein. Mal sehen wie gut ich dann noch wiederstehen kann oder ob meine  Tortenbuchsammlung dann weiter wächst.

Dann habe ich noch 2 Schokoformen gekauft, mindestens die eine werde ich euch bald näher vorstellen, deswegen habe ich gerade mal noch keine Bilder davon.

Liebe Grüße und bis bald
eure Kuchenuli

Donnerstag, 26. März 2015

Nähkurs Teil 3

Hallo ihr Lieben,

mir ist gestern abend aufgefallen, dass ich euch noch gar nichts vom letzten Nähkurs berichtet habe und dabei ist der schon wieder fast 2 Wochen her. Ich sollte mich schämen. Irgendwie ist hier im Moment auch ganz schön viel los. Neuer Job, dann suchen wir eine neue Mitbewohnerin für die WG und am Wochenende fahre ich nach Hamburg um am Sonntag auf die Cake World Messe zu gehen. Darauf freue ich mich auch schon total.

Aber jetzt wollen wir mal nicht vom Thema abkommen. Beim letzten Mal haben wir im Nähkurs die Knopflöcher in unsere kleinen Täschchen genäht und die Knöpfe festgenäht.

Vorher gabs natürlich noch die Theorie, also wie groß sollte das Knopfloch sein, damit der Knopf auch wirklich durchpasst (ungefähr 3mm größer als der Durchmesser des Knopfes), in welcher Richtung sollte das Knopfloch am Stoff genäht sein, also horizontal oder vertikal (immer in Richtung des Zuges, damit sich das Knopfloch nicht auseinanderzieht und der Knopf durchrutschen kann), wo sollte der Knopf dann im Bezug auf das Knopfloch sitzen (am entgegengesetzten Ende der Richtung des Zuges).

Tja und dann gabs noch die Theorie zum nächsten Projekt. Da ging es um Zuschneiden und Taschen aufnähen und das Zackeln von Baumwollstoffen, damit sie nicht ausfransen. Bisher waren unsere Nähte durch das Wenden der genähten Teile geschützt. Auch spannend aber dazu dann nächste Woche mehr.

Also bis bald und liebe Grüße
eure (Kuchen)uli

Sonntag, 22. März 2015

Orangentöpfchen

Hallo ihr Lieben,

heute darf ich euch meine erste eigene Pralinenkreation vorstellen. Vollmilchschokoladenschalen mit einer weißen Orangenganachecreme.




Der Fleck auf den beiden unteren Bildern ärgert mich, aber leider ist mir das gestern nicht aufgefallen. Ich hatte auch nicht die Zeit, mir die Bilder gestern noch auf dem Laptop anzugucken. Weil wir dann noch WG-Casting hatten und ich dann noch einigermaßen rechtzeitig zum Geburtstag fahren wollte. Aber so ist das eben, da werde ich nächstes Mal vielleicht besser aufpassen.

Carsten durfte am Freitag schon mal eine Praline naschen und fand sie gut. Ich fand sie noch verbesserungswürdig. Die Schokoladencreme mit der abgeriebenen Orangencreme war nicht so ganz mein Ding, aber ich habe noch eine Idee wie ich es vielleicht noch mal anders machen kann. Wir werden mal sehen.

Heute kann ich euch sogar noch das Rezept verraten, vielleicht hat ja einer Lust, sich selbst ein Bild zu machen, wie die Orangencreme schmeckt.

Orangentöpfchen
Zutaten:
Vollmilchschokolade
70g Sahne
150g weiße Kuvertüre
abgeriebene Schale einer großen Orange

Zubereitung:
Die Pralinenschalen doppelt mir Kuvertüre ausgießen. Ich gieße immer ein Mal pro Tag. Am dritten Tag habe ich die Creme gemacht. Dazu habe ich die Orange abgerieben (ich habe natürlich eine ungespritzte Orange genommen), die weiße Kuvertüre habe ich gehackt und dann die Sahne aufgekocht. Die Sahne ungefähr eine Minute kochen lassen und dann die Orangenschale und die Kuvertüre einrühren. Ich habe das ganze noch ein bisschen mit dem Stabmixer durchgerührt und dann unter mehrmaligem Rühren abkühlen lassen. Wenn die Creme dann nicht mehr oder nur noch kaum verläuft, in die Schalen aufdressieren. Dazu würde ich die Schalen schon aus der Pralinenform nehmen, ich hatte Schwierigkeiten die Pralinen am Ende aus der Form zu bekommen. 

Also falls ihr es nachmachen wollt, wünsch ich euch viel Spaß. Allen anderen, hoffe ich, dass ihnen das Wasser im Munde zusammen läuft. 

Liebe Grüße, endlich mal wieder aus der Küche
eure Kuchenuli

P.S.: Noch eine gute Nachricht, wir haben einen neuen Ofen bekommen. 
  



Sonntag, 15. März 2015

Röckchen für Lena

Hallo ihr Lieben,

wenn ich in meine Blogstatistik schaue, dann sieht es so aus, als würdet ihr die Kuchen- und Backbeiträge lieber mögen als meine Handarbeiten. Da unser Ofen immer noch kaputt ist und ich die Sache mit den Pralinen noch nicht gemacht habe, müsst ihr noch mal mit meinen Nähergebnissen vorlieb nehmen.

Schon zu Weihnachten hatte ich ein kleines Röckchen für mein süßes Patenkind genäht. Es war der Rest des bunten Cordstoffes, den ich hier für mich selbst genäht hatte. So konnten wir sozusagen im Partnerlook gehen.


Das haben wir zu Weihnachten dann auch gleich bei meinen Eltern/ihren Großeltern gemacht. Die Fotos hat dann bei meine Schwester gemacht, dieser Beitrag ist sozusagen ein Familienprojekt. Zuerst wollte Lena nicht stehen, die Tante hat sich doch auch hingehockt, aber zwischendurch hats dann doch geklappt, denn ich hab mich hingehockt, damit wir zusammen besser aufs Bild passen und man die Röcke auch noch sehen kann.

Der Rock von Lena war einfach das größtmögliche Rechteck dass der Stoff noch hergab. Dadurch dass das Rechteck eine längere lange Seite hatte als das Kind Bauchumfang hat, ging das ganz gut. Dann habe ich oben die Kante zum Tunnelbund umgenäht und ein Gummiband eingezogen. Ach so und einen Saum an der unteren Kante gabs natürlich auch. Das ganze war ein schnelles Röckchen. Zum Glück, denn vor Weihnachten hatte meine Nähmaschine keine Lust mehr und durch mein Probearbeiten damals (hat leider nix gebracht), ist mein 4. Advent in Stress geraten und ich hatte nicht mehr die Zeit mich noch mal mit der Nähmaschine zu beschäftigen und hab den Rock dann bei meiner Mutter genäht. Mit der Maschine nähe ich sowieso gerne, weil sie schön leise ist und bei mir noch nie rumgezickt hat. Meine wickelt gerne mal den Oberfaden um den Stift der Spulenkapsel, keine Ahnung wie sie das macht, aber das hatte ich heute erst wieder. Was ich heute aber genäht hab, wird noch nicht verraten, ist nämlich noch ein kleines Geheimnis.


Aber morgen ist wieder Nähkurs und dann gibts wieder was neues zu berichten. Vor allem den Rest der Knopflöcher.

Also dann bis bald,
eure (Kuchen)uli

Montag, 9. März 2015

Häkelfreuden - Piet Pinguin

Hallo ihr Lieben,

von meinen Häkelversuchen habe ich euch ja hier schon berichtet und jetzt gibt es einen weiteren Versuch zu sehen. Nach den ersten Versuchen mit den verschiendenen einfachen Maschenarten, wollte ich mich jetzt dem Häkeln von Formen zuwenden.

Dafür habe ich mir das Buch "Wollowbies - Freche Häkelminis, süße Botschaften" gekauft. Die Tiere sind alle total niedlich, nur mit einigen Anleitungen bin ich nicht ganz zurecht gekommen (bin mit dem Posten ein bisschen im Rückstand).

Als erstes hatte ich mir den Pinguin vorgenommen. Zu jedem Tier gibt es einen kleinen Steckbrief in dem Buch, daher kommt auch der Name. So hat Piet zum Beispiel Synchronschwimmen als Hobby und sein Lieblingsessen sind Fischstäbchen. Ich finde die Sache sehr niedlich, es erzählt wie so kleine Geschichten zu den Tieren. Mir gefällt das, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Aber hier jetzt endlich mal die beiden Bilder die ich gemacht habe.


Hier hat der Arme kleine Kerl noch keine Augen, die hatte ich beim Wolle kaufen vergessen und Sicherheitsaugen wie sie im Buch verwendet werden, gibt es in Kiel scheinbar nicht zu kaufen.

Als ich das nächste Mal bei Fadenwerk war, hab ich dann an die Augen gedacht und neue Wolle gekauft. Es gab auch noch 30% auf das ganze Wollsortiment. Jetzt habe ich auch noch die Augen bei einem Stoffladen hier um die Ecke gesehen, in der Hoffnung, dass ich dann nicht immer mehr kaufe als ich eigentlich will. Denn bei Fadenwerk gibt es einfach so viele schöne Sachen, das ich nur schlecht wiederstehen kann. Fadenwerk ist nun mal auch einfach der größte Stoffladen in Kiel.

Piet Pinguin ist ungefähr 12cm groß geworden, also etwas größer als im Buch angegeben. Er ist auch nicht aus dem Originalgarn, denn das gab es bei Fadenwerk nicht. Deswegen habe ich mir einfach die passenden Farben von der Fima L&K aus dem Sortiment "Joker 8 - Schul- und Topflappengarn" gekauft. Das ist habe ich auch schon bei meinen anderen Häkeleien genommen und so brauchte ich nicht noch extra eine Häkelnadel kaufen. Piet besteht nur aus festen Maschen und ist auch Schwierigkeitsgrad 1 von 3 gewesen. Bei ihm hat auch die Anleitung einwandfrei hingehauen. Und weil ich damit so gut klar gekommen bin, wollte ich auch dann das Äffchen anfangen und das hat bei mir leider überhaupt nicht funktioniert. Da ich hier in Kiel leider auch niemanden kenne, der mir da helfen kann, habe ich das vertagt.

So, dann wünsche ich euch noch einen guten Start in die Woche. Der erste Tag ist ja schon wieder geschafft.
Liebe Grüße
eure (Kuchen)uli


Freitag, 6. März 2015

Nähkurs Teil 1 und 2

Hallo ihr Lieben,

heute will ich euch von meinem Nähkurs erzählen. Richtig nähen lernen wollte ich schon länger, denn Reißverschlüsse und Knopflöcher und andere Dinge, habe ich mich nie getraut. Und nach Weihnachten hatte ich jetzt die Gelegenheit einen Nähkurs zu besuchen. Hier in Kiel an der Förde VHS.

Nähkurs Teil 1:
Zuerst haben wir mal zum Üben auf Papier genäht. Da waren halt so Linien aufgemalt und die sollten wir nachnähen.  Also enge Kurven sind ja überhaupt nicht meins. Da muss man verflixt aufpassen. Nachdem das dann schon besser geworden war, haben wir noch ein kleines Nadelkissen genäht. Da haben wir zuerst die Stoffreste rechts auf rechts zusammen genäht und dann über eine Wendeöffnung gedreht. Wenn ich nicht aus Versehen die linke auf die rechte Stoffseite genäht hätte und nicht alles wieder hätte aufmachen müssen, dann hätte ich da zu den schnelleren gezählt. Aber das war ja dann nicht mehr zu ändern. Hinterher wurden die Kissen noch gestopft und mit der Hand zugenäht. Und bei mir muss da schon wirklich suchen, um die Stelle zu finden, wo ich es mit der Hand genäht habe und ich muss zugeben, das macht mich sehr zufrieden. Aber hier erstmal noch ein kleines Bild.
Nur die Verwendung eines Nadelkissens finde ich noch etwas unpraktisch. Wenn ich mit meiner Mutter genäht habe, dann stand immer der Deckel der kleinen Schachtel mit den Stecknadeln neben der Nähmaschine und wenn ich beim Nähen nur schnell die Nadel los werden will, dann finde ich das reinpieksen in das Nadelkissen unpraktisch. Denn irgendwie ist meines auch so komisch gestopft, dass manchmal die Nadel nicht richtig halten will. Aber vielleicht gewöhne ich mich ja noch ans Nadelkissen.

Nähkurs Teil 2:
Beim 2. Termin vom Nähkurs, 8 gibt es insgesamt, habe ich dann meine eigene Nähmaschine mitgebracht, damit ich das dann auch an meiner Nähmaschine alles kann. Das ist etwas umständlich, da ich ja mit dem Fahrrad zum Nähkurs fahre, aber irgendwie geht das schon. Und meine Nähmaschine war auch eigentlich den ganzen Abend lieb und friedlich. Denn manchmal muckt sie ja, so dass ich sie am liebsten ... naja, darüber schweigen wir lieber. Und außerdem war ich erstaunt, was meine einfache Nähmaschine so alles kann. Denn als ich die Nähmaschine bekommen habe, habe ich eigentlich noch gar nicht genäht. Meine Mutter war nur der Meinung, meine Schwester und ich wir sollten eine besitzen, vielleicht damit wir unsere Sachen alleine flicken und sie das nicht machen muss, ich weiß es nicht genau. Jedenfalls reicht in dem Moment ja eine einfache Nähmaschine, vor allem wenn nicht klar ist, wie viel sie überhaupt benutzt werden wird. Und ich glaube, ich kann mit Stolz sagen, dass meine öfter genutzt wird, als die von meiner Schwester *grins*.

An dem Abend haben wir angefangen ein kleines Täschchen zu nähen. Die Methode Knopflöcher soll daran geübt werden. Das Täschchen haben wir genäht und Knopflöcher auf einem Stoffrest haben wir auch geübt, nur beides zusammen, also Knopfloch in Täschchen, das haben wir nicht mehr geschafft und machen wir beim nächsten Mal noch weiter.


Wundert euch nicht über die "wunderschönen" Stoffe, das sind Stoffreste, die die Kursleiterin mitbringt aus irgendwelchen Restbeständen, alles andere müssten wir selber mitbringen. Und da ich nicht weiß, was ich in so ein Täschchen reintun soll, wollte ich nicht extra Stoff mitnehmen. Aber wenn ihr eine Idee habt, was ich daran einstecken könnte, dann immer her damit, vielleicht nähe ich mir dann ja zu Hause noch so eine kleien Tasche aus einem schicken Stoff.

So, das waren die ersten beiden Male Nähkurs, wenn es euch interessiert, dann kann ich auch weiter davon berichten. Ansonsten hab ich noch einige Projekte in der Hinterhand.

Also dann bis bald,
eure (Kuchen)uli

Montag, 2. März 2015

Schokoladenkugeln

Hallo ihr Lieben,

heute werdet ihr endlich sehen, dass bei mir auch nicht alles klappt. Ich muss zugeben, bisher habe ich euch das meistens dann vorenthalten.






Auf diesen Bildern seht ihr, wie man Kuvertüre nicht temperieren sollte! Vermutlich habe ich die Schokolade nicht stark genug heruntergekühlt oder hinterher wieder zu stark erhitzt. Aber Kuvertüre temperieren ist ja auch ein Kapitel für sich. Zuerst muss man sie ziemlich stark erhitzen, damit auch wirklich alle Fettkristalle schmelzen. Dann wird die Kuvertüre runtergekühlt auf ungefähr 25 °C, damit sich wieder Fettkristalle bilden. Da man aber eine bestimmte Sorte haben will und die sich besser vermehren, wenn es schon Kristallkeimzellen dieser gewollten Sorte gibt, erhitzt man die Kuvertüre wieder auf 31 °C (zumindest Vollmilchkuvertüre), um die ungewollten Kristalle abzuschmelzen. Die gewollten Kristalle haben eine Schmelztemperatur die über 31 °C liegt. Somit bleiben die gewünschten Kristallkeimzellen erhalten.

Kleiner Exkurs zum Kuvertüre temperieren vorbei. Eigentlich wollte ich ja auch mal wieder richtig was backen, aber da hat mir leider unser Ofen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Unterhitze hat sich leider komplett verabschiedet. Deswegen müsst ihr mit meinen Stoffsachen und meinen Pralinen im Moment vorlieb nehmen. Die nächsten richtigen Pralinen kommen bestimmt (diese hier sind nämlich hohl) und einen kleinen süßen Kerl aus Wolle will ich euch bald auch noch vorstellen.

Also dann bis bald!
Liebe Grüße
eure Kuchenuli