Donnerstag, 22. Mai 2014

Rharbarbersirup

Hallo ihr Lieben,

ist es bei euch genauso warm wie hier? An solchen Tagen bin ich ja sehr froh, dass ich hier an der Küste wohne, da geht wenigstens immer ein Lüftchen.


Gestern habe ich auf jeden Fall genau das richtige für warme Tage vorbereitet. Zusammen mit Mineralwasser ist der Rharbarbersirup eine echte Erfrischung, hab ich heute probiert, nachdem ich gestern vergessen hatte Mineralwasser einzukaufen. Man kann wohl den Sirup auch mit Sekt zusammen trinken. An einem schönen Sommerabend nachm Grillen kann ich mir das prima vorstellen. Wobei ich den ja nicht unbedingt trinken muss, Sekt ist ja so überhaupt nicht mein Fall. Beate hat den Sirup auch mit Rosewein gemacht, aber da ich auch keinen Wein mag, war ich von der Kinder- und Schwangerenvariante sehr begeistert. Es muss halt jeder für sich selbst entscheiden.

Ich hab keine schönen Biozitronen bekommen, deswegen hab ich normale Zitronen und dann nur den Saft genommen und keine Zitronenscheiben mitgekocht.

Die Flaschen hab ich bei Ikea gekauft. Es war ein guter Grund da mal wieder hinzufahren :-).

Prost!
Das Rezept ist auch ganz einfach und macht wenig Arbeit. Ich hatte es ja schon vor 2 Jahren gesehen, als die Rharbarberzeit gerade zu Ende war (da hab ich mich schon ein bisschen geärgert) und dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, den mal zu machen. Und es war bestimmt nicht das letzte Mal. Vor allem wenn man Rharbarber im Garten hat, ist das ein preiswerte Sache.

Also falls ihr das mal ausprobieren wollt, unter diesem Link, bei Beates schönem Näh- und Bastelblog, findet das Rezept. Ganz lustig ist es bestimmt, wenn man den Sirup in Eiswürfelformen tut und dann natürlich einfriert, das kann ich mir vor allem bei Sekt ganz prima vorstellen.

Wie lange der Sirup sich allerdings hält kann ich noch nicht einschätzen. Aber da die Flaschen im heißen Zustand fest verschlossen wurden, glaube ich, dass er schneller alle ist, als er schlecht werden würde.

Also dann viel Spaß beim Nachmachen, ich werd noch nen Schluck trinken.
Prost und liebe Grüße
eure Kuchenuli

Samstag, 17. Mai 2014

Carsten wünscht sich was... Mandarinen Cupcakes

Hallo ihr Lieben,

da bin ich mal wieder mit etwas gebackenem im Gepäck. Carsten hat mal wieder Orchesterprobe und so habe ich mal wieder gebacken. Ich gebs zu, einmal hab ich zwischendurch auch gebacken, aber die Snickers Cookies hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Und weil Carsten meinte, die wären so praktisch gewesen, weil man keinen Teller oder so braucht, hab ich diesmal Cupcakes gemacht.





Und weil ein Blech vermutlich nicht reicht, hab ich eben gleich 2 gemacht. Und zwar nach diesem Rezept: Mandarinen Cupcakes.

Heute morgen hab ich dann schon mal einen gekostet. Damit ich euch hier auch meine Meinung dazu präsentieren kann. Also ohne Topping wären die Cupcakes ganz schön trocken und so richtig fluffig sind sie auch nicht geworden. Aber ich find das Topping total toll und für mich reißt es die Cupcakes wieder raus. Allerdings würde ich pro Blech mehr als eine kleine Dosen Mandarinen nehmen, denn wenn man Pech hat, dann sind da große Stücke drin und dann bleibt kaum noch ein Stück Mandarine pro Muffin für drinnen übrig.

Und dann noch etwas in eigener Sache. Ich finde es total toll, dass ihr meine Seite besucht, obwohl hier ja nun auch schon seit einiger Zeit ein Mangel an neuen Sachen herrscht. Und das hat 2 Gründe. Zum einen hab ich diese Woche meine Bachelorarbeit angemeldet, das heißt also, dass ich die nächsten 12 Wochen volle Kraft voraus arbeiten muss und zum anderen bekomme ich seit einiger Zeit kein Bafög mehr, weil ich über die Regelstudienzeit hinaus bin. Und ohne Geld ist mir das Brot doch wichtiger als der Kuchen. Aber das wird ja auch wieder anders. Zu einem Vorstellungsgepräch bin ich auch schon eingeladen und wenn ich dann wieder ein bisschen Geld verdiene, dann gehts hier auch wieder richtig los. Mit dem einen oder anderen Projekt und vielleicht auch der einen oder anderen Veränderung. Ihr dürft also ein bisschen gespannt sein und ich hoffe, ihr bleibt mir weiterhin treu.

Liebste Grüße von
eurer Kuchenuli

Mittwoch, 16. April 2014

Der Mond und andere Experimente

Hallo ihr Lieben,

vielleicht wundert ihr euch, dass dies doch eigentlich ein Backblog ist und ich euch nun schon wieder Fotos zeige. Das hat einen ganz entscheidenden Grund, ich bekomme kein Bafög mehr und lebe von meinen Ersparnissen und da muss der Kuchen bei mir ein bisschen zurückstecken. Ich hoffe, ihr könnt euch auch an den Fotos erfreuen und wenn ich einen Job gefunden hab, dann gibts auch wieder mehr gebackenes zu sehen.

Fotos dagegen kosten ja nix, denn die Kamera hab ich ja schon. Und weil der Mond gestern so dick und rund über der Förde stand musste ich ein paar Fotos machen und dabei hab ich ein bisschen rumexperimentiert. Erst ein bisschen unfreiwillig, aber dazu später und dann einfach so, allerdings wollte die Kamera nicht ganz so wie ich, deswegen sind es weniger Bilder als ich wollte.


Das ist eins der ungewollten Experimente, ich wollte eigentlich nur ein Hochkantbild machen. Ich hatte die Kamera auf dem Stativ um lange Belichtungszeiten möglichst verwacklungsfrei hinzubekommen, die Kamera aber nicht richtig festgemacht und mitten in der langen Blichtungszeit fängt die Kamera samt Stativkopf sich nach unten zu drehen. Erst war ich ein bisschen verärgert, aber das Ergebnis fand ich dann doch lustig.



Das war auch eher ungewollt, da ist mir ein Polizeiauto durch das Foto gefahren. Und durch die lange Belichtungzeit sieht dann so aus.

Das war dann ein gewolltes Experiment, da habe ich dann während der Belichtungszeit gezoomt. Und irgendwie mag ich das Bild. Es hat ein bisschen was abnormales, mit dem Mondschein auf dem Wasser und den gezoomten Lichtern auf dem anderen Ufer. 


So, das waren die Bilder von gestern abend. Vielleicht gehe ich nachher noch los, um die neuen Frühlingsblumen zu fotografieren. Traubenhyazinthen und Tulpen am Institut für Humanernährung.

Aber erstmal ruft meine Bachelorarbeit.
Bis bald und liebe Grüße
eure Kuchenuli

Dienstag, 8. April 2014

Fotos von gestern

Hallo ihr Lieben,

hier macht der April beim Wetter gerade seinem Namen alle Ehre. Das Wetter wechselt schneller als man gucken kann. Und der Regen beginnt und endet als würde man einen Wasserhahn auf- und zudrehen.

Aber gestern war ich zweimal kurz mit dem Fotoapperat draußen und hab die Regenpausen genutzt um die Magnolie im Garten vom Wohnheim zu fotografieren...



Das ist mein Lieblingsbild mit den Wassertropfen. Um diese zu betonen, hab ich allerdings das Foto so beschnitten, dass kaum noch zu erkennen ist, dass die Tropfen an einer Magnolie hängen.
Es war mitterweile schon ein bisschen schwierig Blüten zu finden, die noch keine braunen Stellen hatten, also mal wieder zu lange gewartet. Ich hatte nämlich eigentlich gedacht, die würden noch weiter aufblühen. Naja, mein Mitbewohner hat sich bestimmt auch sonst was gedacht, als ich mit der Leiter im Magnolienbaum gestanden hab, aber jeder macht sich halt so gut zum Heinz wie er kann, nicht war?

... und gestern abend war es so windstill und der Blick aus meinem Fenster so schön, dass ich spontan noch rausgegangen bin um die Kieler Förde bei Nacht zu fotografiern. Und an der Kiellinie waren noch viele Leute unterwegs, die wie ich die milden Abendstunden genutzt haben.



Es gefiel mir so gut, wie sich die Lichter in dem stillen Wasser spiegeln, deswegen war ich ja auch rausgegangen.


Nein, diese Bilder sind, vom Beschneiden mal abgesehen, nicht bearbeitet, die Atmosphäre war wirklich so.
Bei den letzten beiden Bildern bin ich mir ja nicht sicher, welches mir besser gefällt, nur der Baum oder Baum mit Brücke. Welches gefällt euch besser?

So, jetzt muss ich mal wieder weiter machen. Also bis bald und
Liebe Grüße
eure Kuchenuli

Sonntag, 30. März 2014

Iglutorte zum 30. Geburtstag

Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade auf Heimatbesuch und habe bei einem ordentlich Programm noch eine Außenstelle meiner Tortenküche bei meiner Mutter aufgeschlagen.

Meine Schwester ist 30 geworden und da wurde es endlich mal wieder Zeit für eine Motivtorte. Auch wenn ich hier in Berlin bin. Also hab ich die wichtigsten Werkzeuge mitgenommen und die Küche meiner Mutter zwischenzeitlich in ein kleineres Chaos verwandelt. Das musste mal sein, der Backofen freute sich mal wieder Kuchen zu sehen und ich hab auch hinterher alles wieder sauber gemacht.



Ja, das Iglu war mir ein Bedürfnis, da das die Lieblingstiere meiner Schwester sind. Ein bisschen gescherzt habe ich bei den Schneebälle auf der Torte, den ich habe ganz frech behauptet, die bräuchten die Piguine um einen Angriff von Eisbäre abzuwehren. Aber was haben Eisbären am Südpol zu suchen???

Das Innenleben der Torte ist mal wieder Spezialrezept Nusskuchen (das Rezept findet ihr hier) und wie immer bei Kuppeltorten in der Ikeaschüssel gebacken. Andere ofenfeste Kuppelformen sind auch um ein vielfaches teurer. Diesmal habe ich den Kuchen aber mit Nougatbutterkrem und Aprikosen gefüllt. Dann hab ich die Torte noch eingestrichen und über Nacht kalt gestellt.

Am Freitag wurde sie eingedecht, dann hab ich freihand mit einem Zahnstocher die Eisblöcke im Iglu eingeritzt. Die Holzmaserung von der Tür ist übrigends auch mit einem Zahnstocher hergestellt worden. Besonders hab ich mich gefreut, dass ich nun die Patchworkcutter mit den Pinguinen benutzen konnte. Da muss man allerdings sehr aufpassen. Die Cutter sind sehr filigran. Die Flagge ist natürlich nicht aus Holz, sondern aus Tonkarton.

So, jetzt muss ich mal Schluss machen, der Post ist ja auch wieder lang genug geworden.
Bis zum nächsten Mal, dann wieder aus Kiel.

Liebe Grüße
eure Kuchenuli

Samstag, 22. März 2014

Carsten wünscht sich was... Zupfkuchen

Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder ein Rezept zu einem Kuchen und eine neue Kategorie die ich auf meinem Blog eröffnen will.

Nachdem Carsten angemerkt hatte, dass ich immer die gleichen Kuchen als Basis für meine Torten verwende habe ich ihm versprochen, dass ich mehr neue Sachen ausprobiere. Damit ich weiß, was er gerne mal für Kuchen essen möchte, habe ich ihm ein Backbuch und Klebezettelchen in die Hand gedrückt und ihn markieren lassen. Naja und gestern hab ich das erste Rezept nachgebacken und den Kuchen und Carsten bei der Orchesterprobe abgeliefert.






Das Rezept zu diesem Zupfkuchen stammt aus dem Buch: "Omas schönste Backrezepte" und ist im NGV Verlag erschienen.

Das Buch selbst gefällt mir gut, alle Rezepte sind mit Bildern versehen und die Anleitungen sind gut verständlich. Und wenn man es durchblättert läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Aus diesem Buch werde ich bestimmt noch einige Sachen backen. Aber das werdet ihr dann schon mitbekommen.

So jetzt noch endlich das Rezept:

Russischer Zupfkuchen

Zutaten:
Für den Teig 
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver
50g Kakaopulver 2 Eier
200g Butter
180g Zucker
Salz

Für die Käsemasse
800g Quark
10 Eigelb
200ml Öl
150g Zucker 
2 Päckchen Vanillezucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Saft und abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
6 Eiweiß 
Salz

Zubereitung:
Für den Mürbeteig Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen und auf die Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Vertiefung hineindrücken. Die Eier in die Mulde geben. Butter in Stücke schneiden und zusammen mit Zucker und einer Prise Slaz auf dem Mehlrand verteilen. Zutaten mit einem Messer grob zerkleinern. Dann die Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Ein Backblech einfetten. Eine Teighälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Blechgröße ausrollen und auf das Blech legen. Einen kleinen Rand hochziehen. Den Backofen auf 170°C vorheizen.

Den Quark mit Eigelb und dem Öl verrühren, den Zucker mit dem Vanillezucker und dem Puddingpulver vermischen und unter die Masse heben. Zitronensaft und -schale dazugeben. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben.

Die Quarkmasse auf dem Boden verteilen. Die zweite Teighälfte in Stückchen zupfen und darüber verteilen. Den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten 50-60 Minuten backen, nach Bedarf gegen Ende der Backzeit mit Pergamentpapier abdecken, damit Quarkmasse nicht zu dunkel wird. 
(Ich hab die Quarkmasse nach der Hälfte der Zeit abgedeckt und sie ist trotzdem deutlich dunkler geworden als im Rezept abgebilder. Ihr müsst also ein bisschen aufpassen.)

Guten Appetit!

Das ist natürlich nur eins von hunderten Rezepten die es für Zupfkuchen gibt, in den verschiedensten Büchern und natürlich auch im Internet. Aber vielleicht habt ihr ja trotzdem mal Lust es nachzubacken.

Das mit dem Frühling auf meinem Blog hat leider noch nicht geklappt. Mir fehlt leider momentan ein bisschen die Zeit und auch die ganz große Lust. Ich werde mal sehen, ob ich es noch schaffe das nachzuholen. Spätestens Ostern wäre doch eigentlich eine schöne Gelegenheit dafür, findet ihr nicht?

Liebe Grüße
eure Kuchenuli



Donnerstag, 13. März 2014

Kuchen im Glas

Hallo ihr Lieben,

auf meine Frühlingsbastelei müsst ihr leider noch ein bisschen warten. Dafür habe ich mal wieder einen Kuchen gebacken und Carsten damit eine Freude gemacht. Vielleicht wollt ihr ja auch mal jemandem eine Freude machen.

Ich habe aus der ersten "Lecker Bakery" das Rezept für Kirsch-Schokoladen-Küchlein halbiert. Eigentlich sollten 3 Gläser rauskommen, aber ich hätte es besser auf 4 Gläser aufgeteilt. Man kann bestimmt auch normalen Kuchen in Weckgläsern backen. Das müsste man mal ausprobieren. Jedenfalls kann sich Carsten die jetzt mit in die Uni nehmen. Und wer nimmt nicht gerne Kuchen mit.


(Falls ihr euch gerade über das Zebra wundert, ich fand, da müsse im Vordergrund irgendwas sein, die Bilder sahen vorher komisch aus. Und weil ich keine Stoffblumen oder so hier habe, ist meine Wahl auf das Zebra gefallen. Wenn ihr es nachmodellieren wollt, findet ihr hier eine kleine Anleitung)

Also vielleicht probiert ihr ja solche Kuchen mal aus und steckt sie euren Liebsten mal ein für die Pause. Ihr braucht dafür Weckgläser mit 180 ml Volumen wegen der Backzeit. Wenn es jemand mit einem normalen Kuchen probiert, würde ich mich freuen, wenn ihr mir erzählt, wie das gelaufen ist. Ansonsten schreibt mir eine Mail an diekuchenuli@gmail.com und dann schicke ich euch das Rezept zu.

Liebe Grüße und der Frühling in meiner Küche wird nachgeholt,
eure Kuchenuli