Sonntag, 31. August 2014

Endlich mal wieder eine Hochzeitstorte

Hallo ihr Lieben,

jetzt komme ich endlich dazu, euch die Hochzeitstorte von letzter Woche zu zeigen. Hochzeitstorten mache ich besonders gerne, schon allein weil man damit den schönsten Tag von anderen noch weiter versüßen kann.

Und bei dieser Torte hab ich noch ein besonderes Lob bekommen. Die Braut sagte hinterher, dass diese Hochzeitstorte für einige Gäste, die erste Hochzeitstorte gewesen wäre, die auch geschmeckt hat. Das ist mir auch ganz wichtig, denn gut aussehen allein reicht nicht. Und an einem solchen Tag achten zum Glück die wenigsten Menschen auf Kalorien.

Ein Teil der vorbereiteten Lilien

Das Herz hat mich einige Nerven gekostet, denn es drohte auseinander zu brechen.

Das gute Stück in seiner ganzen Pracht
 
Ein genauer Blick auf die unterste Torte

Unter dem Fondant verstecken sich eine Kirschtorte, eine Erdbeertorte und eine Quark-Mandarine-Torte. Die Lilien waren ganz schön viel Kleinarbeit, vor allem wegen den Staubgefäßen. Nicht ganz so viel Arbeit haben dann die Bordüren gemacht und viel Spaß hatte ich mit der Eiweißspritzglasur, da muss ich mal wieder was machen. Ich vergesse immer wieder wie viel man damit machen kann, das ist schon irgendwie ärgerlich, aber diesmal habe ich mir vorgenommen, das im Auge zu behalten.

So ich hoffe euch gefällt die Torte genauso gut wie mir, jetzt muss ich trotzdem für heute Schluss machen. 
Liebe Grüße 
eure Kuchenuli


Samstag, 16. August 2014

Geburstagstorte und Probe für eine Hochzeit

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen zeige ich euch heute die Geburtstagstorte für Carstens Mutter, die ich am Montag gemacht habe, oder zumindest die Einzelteile, da ich meine Kamera nicht bei hatte und auch sonst niemand einen Fotoapperat in Reichweite hatte (nein, mein Handy hat nur eine Kamera, deren Bilder nicht gut genug sind um in dieser Größe wie hier gezeigt zu werden).

Für die Hochzeitstorte nächste Woche muss ich Lilien machen und das Arbeiten mit den Stencils habe ich hier auch geübt. Mit den Lilien bin ich sehr zufrieden. Allerdings ist es viel Arbeit, die ganzen Einzelteile herzustellen und zusammenzubinden, zumal die Blätter auch noch sehr groß sind. Ich hatte anfangs regelmäßig zu wenig Blütenpaste ausgerollt. Da freue ich mich doch schon richtig auf Dienstag und Mittwoch wenn ich so ungefähr 15 Lilien machen darf.

Aber hier erstmal die Bilder.





Diesmal wollte ich versuchen, eine lactosefreie Torte zu machen, aber es ist mir nicht gelungen, zum einen ist mir die Ganache total abgeschmiert und zum anderen ist selbst in Schokolade (nicht Vollmilch) Milchpulver enthalten. Hat von euch jemand eine Idee? Die restliche Füllung ist eine Sahne-Schmand-Creme mit Mandarinen aus lactosefreien Produkten. Zumindest die hatte ganz gut geklappt.

So, jetzt muss ich mal Sachen packen, ich fahr am Montag zu meinen Eltern, unter anderem wegen der Hochzeitstorte.

Liebe Grüße
eure Kuchenuli


Donnerstag, 14. August 2014

Marimbacake

Hallo ihr Lieben,

ich bin endlich mal wieder. Ich habe meine Bachelorarbeit abgegeben und sofort wieder angefangen zu backen und heute kann ich es euch endlich zeigen. Am Montag habe ich es nicht mehr geschafft und dann waren wir erstmal zu einem Geburtstag. Aber die Torte zeig ich euch erst in den nächsten Tagen.

Am Sonntag habe ich eine weitere Musikinstrumententorte gemacht. Ich hatte ja letztes Jahr schon diese Kesselpauken gemacht und diesmal ist ein Marimba gemacht, es ist allerdings schon der zweite Anlauf gewesen. Der Anlass waren die Euromusiktage in Heikendorf, bei denen das Mallets and Drums (MAD) bei einem Wettbewerb mitgemacht hat und ungefähr alle Preise abgeräumt hat, die möglich waren.

Das schönste daran war, wie sich alle gefreut haben. Sogar einige fremde Leute haben gefragt, ob sie die Torte fotografieren dürfen. Ich muss zugeben das hat mich ein bisschen stolz gemacht. Aber hier jetzt mal Butter bei die Fische und Bilder.





Innen war mal wieder ein Zitronenkuchen mit Pfirsichen und Schokobutterkrem und die Klangplättchen sind aus Mürbteigkeksen, die ich mit Schokolade bestrichen habe. Da haben sich die Borstenpinsel gut gemacht, die ich zum Abpudern mit Lebensmittelfarbe nicht mehr benutze.

Das wichtige ist ja die Anordnung der Klangplättchen, sie erinnert ein bisschen an die Anordnung der schwarzen und weißen Tasten beim Klavier. Diese Anordnung hatte ich auch beim ersten Versuch falsch gemacht.

So, die Geburtstagstorte und Probehochzeitstorte zeige ich euch morgen. Bis dahin,
liebe Grüße
eure Kuchenuli

Sonntag, 6. Juli 2014

Zwischenprüfung Konditorin

Hallo ihr Lieben,

als ich euch gestern die Geburtstagstorte gezeigt und meine Zwischenprüfung erwähnt habe, fiel mir auf, dass ich euch die Torte von damals noch nie gezeigt habe und das will ich natürlich jetzt schnellsten nachholen.



Das ist das gute Stück. Es war eine Schokobutterkremtorte mit Brandy und Birnen. Dazu einen Bisquitboden und ein Baiserboden. Mit dem Baiserboden gab es ein kleines Drama. Wir durften die Böden nämlich schon vor der Prüfung backen und der Mitarbeiter der Konditoreninnung meinte zu mir, er würde mir den Boden backen. Leider hab ich nicht aufgepasst und er hat den Boden nicht in den Backofen getan sondern in Gärschrank. Zum Glück im Unglück kann die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch gewesen sein, denn das Baiser war schon noch da, nur nicht so 100% durchgebacken. Ich hab den Boden trotzdem verwendet.

Die Dekoration dieser Torte war ziemlich streng vorgegeben.
- es sollte zu einem festlichen Anlass sein (wobei das wirklich sehr locker gesehen wurde, sonst wäre der Segelschein wohl auch nicht als festlicher Anlass durchgegangen)
- es mussten Schokoladenfiligrane drauf sein
- es musste einen Schriftring geben
- es musste solche Butterkremverzierungen geben, wir konnten uns aus einer Reihe von Beispielen eine Sorte aussuchen und nachmachen
- die Mitte des Schriftringes musste mit Art Tortenguss gefüllt werden
- und die Torte musste unten einen schmalen Rand aus Mandeln, Nüssen, Schokolade oder ähnlichem haben

Die Sache mit dem Schriftring war das schwierigste, vor allem weil ich bis heute keine Schreibschokolade rühren kann. In der Innung haben mir die Lehrer die Tasse immer aus der Hand genommen und mir geholfen. Außerdem muss das Marzipan so dünn ausgerollt werden, dass man die Vorlage aus Papier durchschimmern sieht, damit man die Buchstaben gleichmäßig groß hinbekommt und die Abstände auch gleich groß sind.

Das Temperieren von Schokolade habe ich damals auch nicht so richtig begriffen, ich hab ja gestern schon erzählt, dass meine Bachelorarbeit darum geht und ich jetzt das Warum begriffen hab. Das haben sie uns eigentlich nie erzählt.

Nicht ganz einfach war auch das Teilen der Torte in 18 gleichgroße Stücke. Da war eben am Anfang nichts mit einfach immer die Hälfte machen. Dann wären es ja nur 16 Stücke geworden. Und so einen schicken Torteneinteiler durften wir natürlich nicht benutzen.

Aber wie man sieht habe ich das damals mehr oder weniger gut hinbekommen. Und damit will ich heute auch enden. In einem Monat muss ich meine Bachelorarbeit abgeben, ich weiß also noch nicht, wieviel Zeit ich in den nächsten Wochen habe, irgendetwas zu machen. Da ich auch noch ein paar Übungen für ein großes Projekt machen muss.

Liebe Grüße
eure Kuchenuli

Samstag, 5. Juli 2014

Geburtstagstorte Eisenbahn

Hallo ihr Lieben,

heute kann ich euch endlich mal wieder was zeigen. Und noch dazu eine Torte.

Diese Torte hab ich ganz spontan gemacht. Und ich hatte mit einigen schwierigen Vorgaben zu kämpfen. Zum einen war es bei meinen Eltern in der Heimat. Und ich war nicht darauf vorbereitet, ich hatte keine Materialien oder Werkzeuge dabei. Zum nächsten hatte ich keine Zeit etwas vorzubereiten, es war sehr spontan (wie gesagt). Des weiteren musste die Torte noch eine Woche Tiefkühler überstehen und das Geburtstags"kind" hat eine Nussallergie.

Und Männertorten sind ja immer etwas komplizierter in der Themenfindung. Aber mein Großonkel schwärmt für Eisenbahnen und so das Thema in Absprache mit meiner Mutter schnell gefunden.

Die Schokoladenfiligrane sind eine Technik, die wir damals in der Ausbildung gelernt haben und die auch in der Zwischenprüfung abgefragt wurde. Damals habe ich Segelschiffe gemacht. Und die Schokoladenfiligrane machen mich stolz, denn die hab ich auch über eine Woche vor dem Geburtstag gemacht und die Schokolade ist nicht grau geworden. Das ist mir früher oft passiert, da ich die Schokolade nicht richtig temperiert habe. Vielleicht sollte ich mich mal wieder an Pralinen versuchen...

Naja, ich werd mich bemühen, dass ihr hier wieder mehr zu sehen bekommt. Im Moment bin ich ja mitten in meiner Bachelorarbeit, aber die ist in absehbarer Zeit werd ich mit der fertig.

Liebe Grüße
eure Kuchenuli

Donnerstag, 22. Mai 2014

Rharbarbersirup

Hallo ihr Lieben,

ist es bei euch genauso warm wie hier? An solchen Tagen bin ich ja sehr froh, dass ich hier an der Küste wohne, da geht wenigstens immer ein Lüftchen.


Gestern habe ich auf jeden Fall genau das richtige für warme Tage vorbereitet. Zusammen mit Mineralwasser ist der Rharbarbersirup eine echte Erfrischung, hab ich heute probiert, nachdem ich gestern vergessen hatte Mineralwasser einzukaufen. Man kann wohl den Sirup auch mit Sekt zusammen trinken. An einem schönen Sommerabend nachm Grillen kann ich mir das prima vorstellen. Wobei ich den ja nicht unbedingt trinken muss, Sekt ist ja so überhaupt nicht mein Fall. Beate hat den Sirup auch mit Rosewein gemacht, aber da ich auch keinen Wein mag, war ich von der Kinder- und Schwangerenvariante sehr begeistert. Es muss halt jeder für sich selbst entscheiden.

Ich hab keine schönen Biozitronen bekommen, deswegen hab ich normale Zitronen und dann nur den Saft genommen und keine Zitronenscheiben mitgekocht.

Die Flaschen hab ich bei Ikea gekauft. Es war ein guter Grund da mal wieder hinzufahren :-).

Prost!
Das Rezept ist auch ganz einfach und macht wenig Arbeit. Ich hatte es ja schon vor 2 Jahren gesehen, als die Rharbarberzeit gerade zu Ende war (da hab ich mich schon ein bisschen geärgert) und dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, den mal zu machen. Und es war bestimmt nicht das letzte Mal. Vor allem wenn man Rharbarber im Garten hat, ist das ein preiswerte Sache.

Also falls ihr das mal ausprobieren wollt, unter diesem Link, bei Beates schönem Näh- und Bastelblog, findet das Rezept. Ganz lustig ist es bestimmt, wenn man den Sirup in Eiswürfelformen tut und dann natürlich einfriert, das kann ich mir vor allem bei Sekt ganz prima vorstellen.

Wie lange der Sirup sich allerdings hält kann ich noch nicht einschätzen. Aber da die Flaschen im heißen Zustand fest verschlossen wurden, glaube ich, dass er schneller alle ist, als er schlecht werden würde.

Also dann viel Spaß beim Nachmachen, ich werd noch nen Schluck trinken.
Prost und liebe Grüße
eure Kuchenuli

Samstag, 17. Mai 2014

Carsten wünscht sich was... Mandarinen Cupcakes

Hallo ihr Lieben,

da bin ich mal wieder mit etwas gebackenem im Gepäck. Carsten hat mal wieder Orchesterprobe und so habe ich mal wieder gebacken. Ich gebs zu, einmal hab ich zwischendurch auch gebacken, aber die Snickers Cookies hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Und weil Carsten meinte, die wären so praktisch gewesen, weil man keinen Teller oder so braucht, hab ich diesmal Cupcakes gemacht.





Und weil ein Blech vermutlich nicht reicht, hab ich eben gleich 2 gemacht. Und zwar nach diesem Rezept: Mandarinen Cupcakes.

Heute morgen hab ich dann schon mal einen gekostet. Damit ich euch hier auch meine Meinung dazu präsentieren kann. Also ohne Topping wären die Cupcakes ganz schön trocken und so richtig fluffig sind sie auch nicht geworden. Aber ich find das Topping total toll und für mich reißt es die Cupcakes wieder raus. Allerdings würde ich pro Blech mehr als eine kleine Dosen Mandarinen nehmen, denn wenn man Pech hat, dann sind da große Stücke drin und dann bleibt kaum noch ein Stück Mandarine pro Muffin für drinnen übrig.

Und dann noch etwas in eigener Sache. Ich finde es total toll, dass ihr meine Seite besucht, obwohl hier ja nun auch schon seit einiger Zeit ein Mangel an neuen Sachen herrscht. Und das hat 2 Gründe. Zum einen hab ich diese Woche meine Bachelorarbeit angemeldet, das heißt also, dass ich die nächsten 12 Wochen volle Kraft voraus arbeiten muss und zum anderen bekomme ich seit einiger Zeit kein Bafög mehr, weil ich über die Regelstudienzeit hinaus bin. Und ohne Geld ist mir das Brot doch wichtiger als der Kuchen. Aber das wird ja auch wieder anders. Zu einem Vorstellungsgepräch bin ich auch schon eingeladen und wenn ich dann wieder ein bisschen Geld verdiene, dann gehts hier auch wieder richtig los. Mit dem einen oder anderen Projekt und vielleicht auch der einen oder anderen Veränderung. Ihr dürft also ein bisschen gespannt sein und ich hoffe, ihr bleibt mir weiterhin treu.

Liebste Grüße von
eurer Kuchenuli